Es ist soweit: Am 3. September habe ich nach einem sehr gefräßigem Urlaub und resultierenden knapp 89 Kilo mit meinem Diät-Sparringspartner eine Wette abgeschlossen, nach der jeder von uns bis zum 23. Dezember 2011 sieben Kilo abnehmen muss (Ziel für mich: 81 Kilo).
Das Zielgewicht habe ich heute morgen erreicht. Jetzt muss ich es nur noch bis zum 23. Dezember 2011 halten. Und damit es keinen Jojo-Effekt gibt, muss dieses Gewicht in 2012 monatlich von beiden Kandidaten nachgewiesen werden. Ach: Wer das nicht schafft, bezahlt jeweils ein Essen für vier in einem teueren Restaurant.
Grundlage dieser Diät ist die im Buch “Der 4-Stunden-Körper” von Tim Ferriss vorgestellte Slow-Carb-Diät. Bedeutet in Kurzform:
- Keine Kartoffeln, Nudeln, Reis, Brot, Ceralien.
- Kein oder wenig Alkohol, Süßigkeiten, Obst.
- Viel trinken (Wasser, Tee, …).
- Viel Eiweiß (beginnt morgens mit Rührei), viel Hülsenfrüchte, Gemüse, viel Fleisch.
Bei der Diät nicht vorgeschrieben, aber offensichtlich hilfreich für die Fettverbrennung: Sport. An zwei von drei Tagen mindestens 30 Minuten auf dem Crosstrainer, dazu ein paar Kraftübungen.
Da der Stoffwechsel dabei in den Keller geht, gibt es einmal in der Woche einen Fresstag, an dem man alles essen darf, was man möchte - und davon so viel wie man mag (auch Süßigkeiten, Obst und all die anderen oben verbotenen Dinge). Das führt dazu, dass man je nach Auslegung ein bis zwei Kilo zulegt, die aber nach zwei Tagen normalerweise wieder weg sind - und danach geht es mit dem Gewicht weiter runter. Am besten erkennt man das im Diagramm (klicken für Vollbild, dann ist auch die Legende sichtbar):
Ich muss an dieser Stelle wirklich sagen, dass ich von dieser Diät absolut begeistert bin! Neben den körperlichen Effekten schien sich auch die geistige Leistungsfähigkeit von Woche zu Woche zu verbessern. Außerdem kommt es mir so vor, als ob ich deutlich seltener müde bin. Das ließe sich aber auch darauf zurückführen, dass ich sonst immer sehr viel gegessen habe (in der Regel sorgte ich dafür, dass die Töpfe auch leer wurden). Reproduzierbar wird das regelmäßig am Fresstag: Verdauen ist wirklich anstrengend. Mal sehen, wie ich in Zukunft den Stoffwechsel anrege, ohne mich übermäßig vollzustopfen. ;-)
